Eine eigennützliche Ethik der Liebe

Es ist eine naheliegende Tatsache, dass Menschen, gleichgültig, ob sie selber Egoisten sind, oder ob sie liebevoll und fürsorglich auch zu anderen Menschen und Geschöpfen sind, glücklicher und zufriedener leben können, wenn die sie umgebende Gesellschaft eine Ethik und ein Wertesystem lebt, welches das Wohlergehen aller Wesen in den Mittelpunkt stellt und hierfür von allen, also auch von den Egoisten, ein entsprechendes Verhalten einfordert bzw. deren Freiheiten insoweit eingrenzt, als von diesen Freiheiten das Wohlergehen anderer sonst signifikant beeinträchtigt würde.
Würden egoistische Menschen befragt, ob sie lieber in einer egoistischen Gesellschaft leben würden, oder in einer liebevollen, fürsorglichen Gesellschaft, dann würden Sie vermutlich überwiegend letzteres wählen.

Ein gesellschaftliches System, welches grundsätzlich darauf ausgelegt ist, schwächere zu schädigen und stärkeren oder sagen wir besser aggressiveren und liebloseren Menschen einen rein materiellen Vorteil oder Macht über die schwächeren oder friedlicheren Menschen zu verschaffen, hat fast nur Verlierer und kein normaler Mensch wünscht sich so etwas. Aber dieses Gesellschaftssystem haben wir zunehmend.
Dass sich unser System dahin entwickeln konnte und in rasendem Tempo in fataler Weise weiter entwickelt, ist nur möglich unter dem Einsatz von Nötigung, Verschwiegenheit und Betrug durch sehr sehr wenige. Eventuell geht die gesamte Kraft zu diesem Zustand sogar von einem einzigen Wesen aus, von dem Miesen (wie wir Satan öfters nennen), welcher selber davon eigentlich auch nicht mehr profitieren kann, weil er innerlich krank werden musste, um diesen Weg zu beschreiten.

Die meisten Menschen haben so sehr Angst davor, der Realität der weltweiten Verschwörung in die Augen zu sehen, dass ihnen die Bereitschaft fehlt, sich auf diese Gedanken einzulassen. Ich werde mir hier nicht die Mühe machen, zu erklären, wie wir erkennen können, dass dies unsere Realität ist. Quellen hierfür gibt es zur Genüge. Wer kurz vor einem drohenden Autounfall die Augen schließt, um die letzten Sekunden seines Lebens lieber nicht von verstörenden Eindrücken belästigt zu werden, der hat sich selber dazu entschlossen, das Lenkrad aus der Hand zu geben. Nur, wer die Augen offen hält, hat die Chance, etwas an seiner Situation zu ändern und auch, wenn ein Unfall nicht mehr abzuwenden ist, so doch zumindest die Schwere der Verletzungen oder der Schäden einzugrenzen. Und davon ist hier die Rede.
Wer sich also darauf einlässt, dass unser heutiger Zustand auf diesem Planeten vorrangig das Werk von einem einzigen Geistwesen ist, oder wenn man sich auf diese Ebene nicht einlassen will, von sehr wenigen Menschen, die geeint in einem sehr dunklen Geist handeln, dann werden auf einmal Handlungsfreiheiten sichtbar, die zuvor nicht denkbar schienen. Ich will hier ganz klar sagen: Entweder gibt es keine Weltverschörung und dann hat sich alles aus der Schlechtigkeit der Menschen entwickelt, ohne äußeres Zutun. Oder es gibt eine Weltverschwörung mit ganz wenigen Verantwortlichen. Wenn letzteres der Fall ist, und es ist der Fall, wie sich dem interessierten sehr klar zeigt, dann haben die Mächtigen für unglaublich viele Dinge die Verantwortung. Sie steuern die Medien. Sie steuern die Kultur. Sie beeinflussen massiv unsere Ethik, unser Empfinden dafür, was gut und was schlecht ist. Sie entscheiden, welche Musik wir hören. Sie entscheiden, welche Menschen uns als Vorbilder dienen. Sie entscheiden, wer eine Umweltorgansation führt und wer nicht. Wenn uns die Mächtigen aber nur durch Verträge mit ihren Vasallen, durch Verschwiegenheit und Lüge in den Zustand führen können, den wir heute erleben, dann wird auch deutlich, dass dieses Gebäude aus Lügen ein sehr fragiles Kartenhaus ist, welches durch einen leichten Windstoß der Wahrheit und des beherzten Zupackens gestürzt werden könnte.
Schließlich arbeiten in diesem System alle Menschen, die ihm dienen, gegen die gesamte Schöpfung und sogar gegen sich selber, selbst wenn sie scheinbare Vergünstigungen für ihr schädliches Tun erhalten. Nur sehr sehr wenige Menschen haben hierbei das Gefühl einer echten Genugtuung. Die meisten Politiker, Medien-Menschen und Funktionäre von Parteien oder NGOs finden es absolut nicht toll, wenn ihnen aufgetragen wird, etwas gegen diese Erde zu tun, bloß weil sie in ihrer Jugend einen blöden Schwur geschworen haben und weil sie wissen, dass, wenn sie es nicht tun, sie weg vom Fenster sind. Und wenn man so hört, wie die wirklich Mächtigen in ihrer Kindheit gehirngewaschen worden sein müssen, um für diesen schrecklichen Job geeignet zu sein, dann erahnt man, dass diese scheinbar mächtigen Menschen die schrecklichsten Opfer dieses Systems sein dürften.

Und was hat das jetzt mit unserem ethischen System zutun?
Ganz einfach: Der Humanismus erzählt uns, es gäbe naturgegebene Gesetze für das Zusammenleben, was natürlich Quatsch ist! Menschen (bzw. gegebenenfalls Menschen und Geistwesen) geben sich Regeln und halten sich daran oder eben nicht. Im letzteren Fall sind die Regeln Schall und Rauch. So schön die Menschenrechtscharta ist oder das Völkerrecht - Sie wurden von den mächtigen Think-Tanks geschaffen, um uns die Illusion eines Interesses am Gemeinwohl zu geben. Sie halten sich am allerwenigsten daran.
Sie selber führen Kriege, die nicht einmal der Macht dienen, die sie über die Welt bereits hatten. Sie organisieren eine Ausbeutung, die nicht mehr dem wirtschaftlichen Gewinn dient, sondern der Demütigung und Unterwerfung der Ausgebeuteten bis hinein in ihre Seele. Dieser Krieg, den wir auf Erden erleben, ist ein Krieg gegen die Seelen. Am Ende geht es darum, uns von einender zu entfernen, emotionale Kälte zu schaffen und um uns wehrlos gegenüber dieser brutalen Macht zu machen.
Auf diesem Weg werden uns über Fernsehen und Kino auch ganz andere ethische Regeln subtil vermittelt: Das Gesetz des Stärkeren, der Gewalt und des Hasses. Die Werbung erzählt uns, dass die wirtschaftlich reichen Menschen die interessanteren und begehrenswerteren Menschen seien. Actionvideos erzählen uns, dass ein Mensch nur dann etwas zählt, wenn unter Lebensgefahr vollkommen unbedeutende Faxen ausführt. Tanzvideos erzählen uns, dass Leistung etwas zählt. Sie werden, wenn Sie im Internet nach Tanzvideos suchen kaum ein Video finden, in dem ein Mensch sich so bewegt, dass er Ihnen das Gefühl vermittelt, dass er sich in seinen Bewegungen wohl fühlen würde. Sie werden kaum ein Tanz-Video finden, in dem ein Mensch in gelassenen Bewegungen Würde und Schönheit ausstrahlt. Sie finden nur Sklaven der Leistungsgesellschaft und die darüber liegende Botschaft lautet: "Hass und Zwang sind die eigentlichen Werte". Da die Kommunikation der Massenmedien und der Werbung einseitig sind, lernt der Medienkonsument, dass seine Meinung unbedeutend ist und dass diese falsche Welt die richtige und einzige ist, weil er es nicht anders kennt, ebenso wie die Hühner in einer Käfigfarm nie das Tageslicht kennen gelernt haben.

So traurig das alles ist - die freudige Seite an dieser Erkenntnis besteht in der Botschaft, dass sich mit ganz normalen Menschen, mit wenigen Egoisten, wenigen wirklich lieben Menschen und vielen einfachen Menschen eine glückliche Gesellschaft errichten ließe. Die ethischen Regeln, die dieser Gesellschaft zugrunde liegen würden, wären von den 10 Geboten oder von den Regeln des Humanismus gar nicht so weit entfernt. Es bräuchte vermutlich kaum Regeln, denn die Liebe und die Fürsorglichkeit der Menschen für einander wären das "Gesetz". Bedeutsamer wäre die Zivilcourage und der klare Blick der Menschen, die Egoisten keine Anerkennung mehr schenken würden für ihren Reichtum, ihre falsche Schönheit und ihre pure Macht ohne Werte. Die couragierten Menschen würden unbeirrt von gesteuerten Medien und den positiven Zeugnissen der falschen Netzwerker den Betrügern unter den Verantwortungsträgern die Unterstützung verweigern. Sie würden ausschließlich aufrichtige Menschen unterstützen, die durchweg für das Gemeinwohl arbeiten würden. Es wäre unmöglich, dass in Parteien eine engagierte Basis eine Elite von Betrügern zum Erfolg tragen würde und ihnen so die Zerstörung der Welt ermöglichen würde.

Was sind die für uns wichtigen Punkte?

  • Wir könnten erkennen, dass es keine absoluten ethischen Werte gibt. Eine Ethik kann nur leben, wenn alle Menschen oder zumindest eine zupackende Minderheit sich beherzt für diese Werte einsetzt, und es nicht den Polizisten, Gerichtsbarkeiten oder Eine-Welt-Organisationen überlässt. Wir könnten erkennen, dass die Zielgruppe unseres Handelns eher in geringerem Maße die Politiker sein können, die ihre Seele bereits an die Hochfinanz oder an den Miesen verkauft haben, sondern dass wir alle Bürger um uns herum gewinnen müssen, wenn wir politisch etwas richten wollen. Die pure Ermahnung zur Einhaltung irgendwelcher Menschenrechte finden die Mächtigen nur komisch und nebenbei sehr praktisch und harmlos. Nur wenn es uns gelingt, Bürger aufzuwecken und den Mächtigen das Wasser zu entziehen, welches sie fortwährend vergiften, dann bekommen Sie den Respekt vor unseren Botschaften, der sie zum Handeln bewegen könnte.
     
  • Wir könnten in unserer unmittelbaren Umgebung Zivilcourage zeigen, wenn Menschen sich rücksichtslos verhalten, und sie darauf hinweisen. Wir könnten Egoisten den Respekt entziehen und andere Menschen auch dazu anzuleiten, besonderen Respekt nur guten Menschen zukommen zu lassen und sich von den medial vermittelten Wertbildern abzuwenden.
     
  • Wir können im Bewusstsein leben, dass wir auf dieser Welt so gut wie überhaupt keine echten Feinde haben, auch wenn wir für unsere Werte eintreten, denn ein gemeinnützliches Werte- und Handlugnssystem würde allen dienen, auch den Menschen, die gegenwärtig im verschworenen System gefangen sind. Das gegenwärtige System ist eigentlich sehr fragil, die Menschen an sich sind wesentlich besser, als dies aufgrund des Zustandes der Welt zu vermuten wäre. Würden nur sehr wenige Menschen den Betrug aufdecken und für die gemeinützlichen Werte einstehen, so könnten wir den ganzen Wahnsinn kippen und mit allen Menschen und Geschöpfen auf dieser Welt in Liebe, Freude und Glück leben.
    Auch wenn uns dieser vollkommene Umschwung vermutlich nicht gelingen wird, weil es einfach fast überhaupt keine Menschen gibt, die wirklich mutig, eigenverantwortlich und beherzt für die Liebe einstehen, so können die noch wenigeren, die es dann doch gibt, das Leid auf dieser Erde massiv eingrenzen und sie werden mit der Hilfe unseres liebenden Schöpfers dafür nicht unnötig leiden müssen, sondern sie sehen am Ende einer hoffnungsvollen Zukunft entgegen.
    Jeder Mensch, der heute beherzt für die Liebe eintritt, der sich nicht vor falsche Karren spannen lässt und der aufmerksam nach Lösungen und Wegen sucht, hat heute eine immense Macht oder Wirkung. Die wenigen engagierten, klugen und lieben Menschen sind ein großer Segen für diesen Planeten (und vielleicht auch für andere Galaxien ;-)).

 

zuletzt aktualisiert am 07.05.2016
 
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